Ein Vorstoß von Uwe Westphal (SPD) hat am 3. Mai in Großhansdorf für Aufregung gesorgt, in der Stormarn Beilage des Abendblattes hatte er den Erhalt des Bolzplatzes am Wöhrendamm in Frage gestellt, nachdem sich ein Mitglied der CDU angesichts eines viel zu niedrigen Zaunes Sorgen um die Gesundheit der Autofahrer und vor allem der jungen Fußballer gemacht hatte, da der Ball regelmäßig auf die Straße rollt.
Diese Sorge teilen viele Eltern und Jugendliche aus Großhansdorf – und sie ist, wie sich bei einem Probespiel der Jungen Union zeigte, nicht unbegründet.
Imke Mückel, Vorstandmitglied des JU Ortsverbandes, kann Herr Wesphals lockere Haltung nicht nachvollziehen : „Nur weil es seit 12 Jahren keinen Unfall gab, ist das doch kein Grund, an dieser Stelle nicht über das Thema der Sicherheit von Kindern und Jugendlichen zu sprechen.“
Auch die Sorge, dass der Platz nicht mehr bespielt werden dürfe, ist reine Spekulation. Jakob Pape, Ortsvorsitzender der Jungen Union, kann nach Gesprächen mit der CDU Großhansdorf versichern : „Auch die CDU ist dafür, dass der Bolzplatz bleibt!“
Es wird nun von Seiten der Politik und Verwaltung mit Hilfe eines Rechtanwaltes nach einer sicheren Lösung gesucht. Es dürfe an dieser Stelle nicht an der Sicherheit für Kinder und Jugendliche gespart werden, sagte Imke Mückel. Und wir finden, dass sie damit Recht hat!